Microsoft Publisher wird eingestellt: Was tun mit Ihren PUB-Dateien?

Microsoft Publisher erreicht am 13. Oktober 2026 sein Lebensende. Das ist nicht der übliche Ruhestand nach dem Motto "nur keine Updates mehr": Wenn Sie Publisher über ein Microsoft-365-Abonnement nutzen, wird die Anwendung nach diesem Datum PUB-Dateien überhaupt nicht mehr öffnen oder bearbeiten. Jeder Newsletter, jede Broschüre, jeder Flyer und jede Speisekarte, die als PUB-Datei gespeichert ist, wird auf diesen Rechnern unlesbar, und keine andere Microsoft-Anwendung kann das Format öffnen. Hier erfahren Sie, was genau nicht mehr funktioniert und wie Sie Ihre Dateien nutzbar halten.

Was passiert mit Microsoft Publisher?

Microsoft hat angekündigt, dass Publisher nach Oktober 2026 nicht mehr unterstützt wird. Was das bedeutet, hängt davon ab, wie Sie zu Publisher gekommen sind:

  • Microsoft-365-Abonnement: Publisher stellt den Betrieb komplett ein. Nach dem 13. Oktober 2026 können Sie damit keine PUB-Dateien mehr öffnen oder bearbeiten.
  • Dauerlizenz (Publisher 2016, 2019 oder 2021): Das Programm läuft weiter, erhält aber keine Sicherheitsupdates und keinen Support mehr. Es ist also eine Übergangslösung, kein Plan.

Einen Nachfolger gibt es nicht. Das PUB-Format ist proprietär, Word und PowerPoint öffnen es nicht, und Microsoft überführt das Format auch nirgendwohin. Microsofts eigene Empfehlung lautet, Publisher-Dateien vor dem Stichtag in andere Formate zu konvertieren, allen voran in PDF.

Warum PDF das richtige Format für Ihre fertigen Publikationen ist

Die meisten Publisher-Dokumente sind fertige Arbeiten: Newsletter, die vor Jahren verschickt wurden, Broschüren für vergangene Veranstaltungen, Speisekarten, Urkunden, Preislisten. Sie müssen sie nicht mehr bearbeiten, sondern öffnen, drucken und weitergeben können. Genau dafür ist PDF gemacht. Es bewahrt Seitenlayout, Schriften und Bilder exakt, es öffnet sich auf jedem Computer und Smartphone der letzten zwei Jahrzehnte, und es ist das Format, auf das Archive und Unternehmen für die Langzeitablage längst setzen.

Wenn Sie eine Publikation in PDF konvertieren, frieren Sie sie genau so ein, wie Publisher sie zuletzt dargestellt hat. Nichts verrutscht, nichts wird neu umbrochen, und niemand braucht eine Publisher-Lizenz, um sie anzusehen.

So konvertieren Sie eine Publisher-Datei online kostenlos in PDF

Unser kostenloser Publisher-zu-PDF-Konverter rendert PUB-Dateien in der Cloud und funktioniert daher auch, wenn Publisher bei Ihnen nie installiert war:

  1. Laden Sie die PUB-Datei hoch oder ziehen Sie sie auf die Seite.
  2. Der Konverter wandelt sie in Sekunden in ein PDF um und erhält dabei Layout, Schriften und Bilder genau so, wie Publisher sie drucken würde.
  3. Laden Sie das PDF herunter und legen Sie es dort ab, wo Ihre Dokumente liegen.

Die Dateien werden über eine verschlüsselte SSL-Verbindung übertragen und nach 3 Stunden dauerhaft von unseren Servern gelöscht. Das Ergebnis ist ein ganz normales PDF, Sie können es also auch komprimieren, mehrere Publikationen zu einer Datei zusammenführen oder mit einem Passwort schützen.

Was ist mit Publikationen, die Sie noch bearbeiten?

PDF löst das Archivproblem, aber nicht die Dokumente, die Sie jeden Monat überarbeiten. Dafür brauchen Sie ein Ersatzwerkzeug:

  • Microsoft Word oder PowerPoint: Microsofts empfohlener Weg für einfache Layouts wie Flyer und Newsletter. In Microsoft 365 enthalten.
  • Affinity Publisher: einmaliger Kauf und der naheliegendste direkte Ersatz für Desktop-Publishing.
  • Adobe InDesign: der Branchenstandard für Printlayout, im Abonnement.
  • Canva: browserbasiert und vorlagengesteuert, die einfachste Option für Nicht-Designer.
  • Scribus: kostenloses Open-Source-Desktop-Publishing.

Der Haken: Keines dieser Programme öffnet PUB-Dateien zuverlässig. Scribus und LibreOffice Draw können manche Dokumente teilweise importieren, aber Schriften, Textfluss und Grafiken verrutschen dabei oft. In der Praxis machen die meisten zwei Dinge: Sie konvertieren jetzt das gesamte Archiv in PDF und bauen die wenigen Dokumente, die sich noch regelmäßig ändern, im neuen Werkzeug nach, mit dem PDF als visueller Vorlage.

Konvertieren Sie Ihre Dateien, solange das Format noch unterstützt wird

Das PUB-Format wird ab jetzt nur noch schwerer zu öffnen. Rechner werden ausgetauscht, Dauerlizenzen gehen verloren, und die Zahl der Computer, die eine PUB-Datei darstellen können, schrumpft Jahr für Jahr. Ihre Publikationen in PDF zu konvertieren dauert ein paar Sekunden pro Datei und streicht den Stichtag komplett aus Ihrem Kalender.

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