DCM-Datei lässt sich nicht öffnen? So sehen und teilen Sie Ihre Aufnahmen
Nach einer CT, einer MRT oder einer Röntgenaufnahme geben viele Kliniken Ihnen die Bilder auf CD, DVD oder USB-Stick mit. Zu Hause stecken Sie den Datenträger ein, klicken doppelt auf eine Datei mit der Endung .dcm, und nichts öffnet sich. Die Dateien sind nicht defekt: Es sind DICOM-Dateien, ein Format für medizinische Geräte, nicht für Heimcomputer. Hier erfahren Sie, was darin steckt und wie Sie Ihre Aufnahmen am schnellsten tatsächlich zu sehen bekommen.
Was ist eine DCM-Datei?
Eine Datei mit der Endung .dcm (oder .dicom) ist ein Bild im DICOM-Format, kurz für Digital Imaging and Communications in Medicine. Es ist der Standard, den CT- und MRT-Scanner, Ultraschallgeräte und digitale Röntgengeräte seit mehr als drei Jahrzehnten verwenden, und über ihn tauschen Krankenhäuser Aufnahmen zwischen Abteilungen und Kliniken aus.
Eine DICOM-Datei ist mehr als nur ein Bild. Neben den Bilddaten speichert sie Metadaten: wer der Patient ist, welches Gerät die Aufnahme gemacht hat und mit welchen Anzeigeeinstellungen der Radiologe gearbeitet hat. Eine einzelne Datei kann außerdem eine ganze Serie von Einzelbildern enthalten, zum Beispiel jede Schicht einer CT oder jedes Einzelbild eines Ultraschallvideos.
Genau diese Fülle macht das Format zu Hause unpraktisch: Weder Windows noch macOS bringen einen DICOM-Viewer mit, ein Doppelklick auf eine .dcm-Datei führt also ins Leere.
Der schnellste Weg, eine DCM-Datei zu öffnen: in PDF umwandeln
Wenn Sie Ihre Aufnahmen nur ansehen, ausdrucken oder an einen anderen Arzt schicken möchten, müssen Sie nichts installieren. Unser kostenloser DICOM-zu-PDF-Konverter macht aus der Datei direkt im Browser ein normales PDF:
- Laden Sie die .dcm-Datei hoch oder ziehen Sie sie einfach auf die Seite.
- Der Konverter dekodiert das Bild, übernimmt die vom Scanner gespeicherten Helligkeits- und Kontrasteinstellungen und erstellt ein PDF. Aus einer Aufnahme mit mehreren Einzelbildern wird ein PDF mit einer Seite pro Bild, in der ursprünglichen Reihenfolge.
- Laden Sie das PDF herunter und öffnen Sie es wie jedes andere Dokument.
Das Ergebnis lässt sich auf jedem Computer und Smartphone öffnen, per E-Mail verschicken und sauber ausdrucken. Sobald Ihre Aufnahme ein PDF ist, können Sie außerdem mehrere Aufnahmen zu einer Datei zusammenfügen oder vor dem Versenden ein Passwort hinzufügen.
Wann Sie einen echten DICOM-Viewer brauchen
Ein PDF ist ein originalgetreues Abbild Ihrer Aufnahme, aber eben nur ein Bild. Radiologen arbeiten mit speziellen DICOM-Viewern, weil sie Fensterwerte anpassen, Abstände messen und interaktiv durch Hunderte von Schichten blättern müssen. Wenn Sie genau das suchen, gibt es kostenlose Viewer: MicroDicom für Windows, Horos für Mac und mehrere webbasierte Viewer, die im Browser laufen. Sie sind leistungsfähiger und deutlich komplizierter. Um eine Aufnahme einem Familienmitglied zu zeigen oder an einen Spezialisten weiterzuleiten, reicht ein PDF völlig aus, ganz ohne Einarbeitung.
Ein Wort zum Datenschutz
Medizinische Bilder sind von Natur aus sensibel, DICOM-Dateien erst recht: Im Dateikopf stehen Ihr Name, Ihr Geburtsdatum und Ihre Patienten-ID in maschinenlesbarer Form. Überlegen Sie also genau, wo Sie sie hochladen. Unser Konverter überträgt Dateien über eine verschlüsselte SSL-Verbindung, löscht sie nach drei Stunden automatisch von unseren Servern und gibt sie an niemanden weiter. Das heruntergeladene PDF enthält die Bilder der Aufnahme selbst; der maschinenlesbare Patientendatensatz aus dem DICOM-Dateikopf wird nicht übernommen.
Ihre Aufnahmen, überall lesbar
Discs zerkratzen und USB-Sticks gehen verloren, doch das größere Problem ist ein anderes: Jedes Jahr können weniger Computer überhaupt noch eine Disc lesen, von den Dateien darauf ganz zu schweigen. Ihre medizinischen Bilder in PDF umzuwandeln dauert wenige Sekunden pro Datei und verschafft Ihnen eine Kopie, die Sie noch jahrzehntelang öffnen, drucken und teilen können.